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Welche verschiedenen Kreditkarten gibt es?

Eine Kreditkarte ist ein Zahlungsmittel, welches den Inhaber in die Lage versetzt, bei an eine Kreditkartenorganisation angeschlossenen Unternehmen im Online- und stationären Handel Lieferungen und Leistungen gegen Vorlage der Kreditkarte in Kombination mit der Autorisierung mittels PIN bargeldlos oder Unterschrift auf dem Abrechnungsbeleg oder CRV-Nummer-Angabe online zu beziehen.

In der Regel sind Kreditinstitute oder andere Organisationen als Lizenznehmer solcher Kreditkarten-Organisationen wie MasterCard, VISA, DINERS CLUB oder American Express Herausgeber von Kreditkarten.

Zahlen, Daten und Fakten zur Kreditkarte in Deutschland

Zwar ist der Anteil der Transaktionen in Deutschland, die mit einer Maestro-Card (ehemals EC-Karte) vorgenommen werden, noch immer sehr hoch. Jedoch ist der Anteil der Kreditkarten-Transaktionen seit Jahren stetig ansteigend. Der Kreditkarten getätigte Umsatz in Deutschland betrug im Jahre 2016 ca. 90 Milliarden Euro Umsatz bei 1,077 Milliarden Transaktionen pro Jahr. Die Gesamtzahl der in Deutschland ausgegebenen Kreditkarten beträgt inzwischen ca. 33,7 Mio. Stück. Damit besitzen ca. 40 Prozent aller Deutschen eine Kreditkarte und der Markt ist weiter im Wachstum begriffen.

Die vier Kreditkarten-Varianten

Es gibt vier verschiedene Varianten von Kreditkarten, welche sich alle für den bargeldlosen Zahlungsverkehr, auch online, eignen. Die jeweiligen Unterschiede ergeben sich aus den entsprechenden Konditionen und der Abrechnungsart.

1. Charge-Kreditkarten

Am häufigsten werden Charge-Kreditkarten in Deutschland ausgegeben. Voraussetzung für den Erhalt ist eine ausreichende Bonitätsprüfung und eine positive Schufa-Auskunft. Dann erfolgt in Abhängigkeit vom Ergebnis der Bonitätsprüfung die Vergabe eines individuellen Kreditrahmens, innerhalb dessen der Kreditkarten-Inhaber frei verfügen kann. Die Abrechnung aller Kreditkarten-Umsätze erfolgt einmal im Monat, in der Regel zum Monatsende, wobei der anschließend der vollständige Ausgleich des Kreditkartenkontos über das Girokonto des Kreditkarten-Inhabers erfolgt.

2. Revolving-Kreditkarten

Vor allem in den USA sind Revolving-Kreditkarten stark verbreitet, aber auch hierzulande finden sich immer mehr Freund dieser Kreditkarten-Variante. Von den Charge-Kreditkarten unterscheidet sich die Revolving-Card ausschließlich durch die Art der Abrechnung. Diese erfolgt zwar ebenfalls monatlich, jedoch hat der Kreditkarten-Inhaber die Möglichkeit, eine Ratenzahlung für die Rückzahlung der in Anspruch genommenen Kreditlinie mit einem festen Zahlungsziel zu vereinbaren. Auf diese Weise kann der Kreditbetrag im Rahmen der persönlichen Zahlungswünsche des Kreditkarten-Inhabers, natürlich nur bei entsprechender Bonität zurückgezahlt werden.

3. Virtuelle Online-Kreditkarten

Im Zuge der FinTech-Revolution und des voranschreitenden E-Commerce, konnte sich eine weitere Art von Kreditkarte etablieren, die sogenannte Virtuelle Kreditkarte. Diese ist eine nicht-physische Karte, die jedoch ausschließlich als digitales Abbild in Form von Kartennummer und CVC vorliegt. Die meisten Anbieter virtueller Kreditkarten stellen diese auf Guthaben-Basis aus, sozusagen als Prepaid-Kreditkarte, weshalb man die virtuelle Kreditkarte auch als digitale Variante der Prepaid-Kreditkarte betrachtet. Ihr Einsatzgebiet ist bisher vorrangig das Internet. In Verbindung mit dem fortschreitenden Ausbau der mobile Payment Optionen, könnte dies zukünftig zur allgemeinen Option für viele Kreditkarten-Nutzer werden, da dann die meisten Kreditkarten sowieso nur noch als digitales Abbild im digitalen Wallet im Smartphone hinterlegt sind.

4. Prepaid-Kreditkarten

Als vierte Kreditkarten-Variante gelten die sogenannten Prepaid- bzw. schufafreien Kreditkarten. Anders als bei Charge- oder Revolving-Kreditkarten wird hier kein Kredit vergeben, deshalb ist auch keine Schufa-Auskunft oder Bonitätsprüfung nötig. Auf das Kreditkarten-Konto lädt der Karteninhaber ein Guthaben in anbieterabhängiger Höhe auf und kann innerhalb dieses Guthaben-Rahmens die Karte als Zahlungsmittel nutzen. Ist das Guthaben verbraucht, können auch keine Zahlungen mehr getätigt werden. Somit besteht für den Karteninhaber kein Risiko einer Überschuldung. Oftmals verfügt dabei das Kreditkarten-Konto auch über Girokonten-Funktionen. Grundsätzlich gibt es in ihrer Funktionsweise keinen Unterschied zu Charge- oder Revolving-Kreditkarten, jedoch soll es hier und da insbesondere bei Autovermietungen immer mal wieder Akzeptanzprobleme geben.

Blogbeitrag veröffentlicht am 20.09.2017 auf sofortkredit-einfach.de

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